Neugestaltung des herstellergebundenen Handels |

Sieben Traditionsbetriebe fusionieren durch Gründung der BEST Group

Die Appelle der Hersteller an den Handel, die Herausforderungen des digitalen Branchenwandels aktiv anzugehen, haben mehrere inhabergeführte Autohäuser aus dem Rhein-/Main-/Neckar-Gebiet konstruktiv angenommen und zu Jahresbeginn in einem beispiellos innovativen Fusionsprinzip umgesetzt.

 

Unter der gesamtheitlichen Führung der BEST Auto-Familie mit Stammsitz in Mühlheim fungiert die neue BEST Group auch als zentraler Verhandlungspartner gegenüber den Herstellern. Auf der Kick-Off-Veranstaltung der BEST Group am 25. Januar 2019 in Eppstein gab es nur zufriedene Gesichter. Nicht nur Gesamtgeschäftsführer Marcus Müller (BEST Auto-Familie) zeigte sich erfreut über den Aufbruch zu einer neuen Händlerkultur. Auch die beiden Mitgeschäftsführer Jürgen Ruchti (Audi Zentrum Hanau) und Peter Grampp (Autohaus Grampp GmbH) sind von der zukunftsweisenden Ausrichtung und dem Erfolg des Konzeptes überzeugt. Gemeinsam steht man nun mit einem Gesamtumsatz von ca. 400 Mio. Euro und 1.200 Mitarbeitern am Markt.

Die teilnehmenden Inhaber erzielen durch die Fusion eine gemeinsame Marktkraft, von der sie in allen fachspezifischen Angelegenheiten profitieren. Gleichzeitig behalten die Inhaber in ihren traditionsreichen und jeweils vor Ort bestens eingeführten Häusern die unternehmerische Familienidentität. Die Autohäuser bewahren für ihre Kunden ihr bekanntes und vertrautes Profil, werden jedoch deutlich marktfähiger und anziehender. Think global, act local – dieses altbekannte Motto bekommt mit der BEST Group ein neues junges Gesicht.

Die Gründungsmitglieder der BEST Group sind Autohaus Erlenhoff, Autohaus Fink, Autohaus Grampp, Autohaus Günther, Autohaus Käsmann, Autohaus Schmitt und die Wolfert-Gruppe. Alle Mitglieder sind langjährige und vertrauensvolle Partner der 2003 gegründeten APM AG. In deren Zukunftswerkstatt wurde das APM COIN-Modell entwickelt, das dem neuen Fusionsprinzip zugrunde liegt. „Wir sehen als markterfahrene Verbundgruppe seit langem die Herausforderungen, mit denen Hersteller und Markt unabhängige familiengeführte Autohäuser konfrontieren. Daher war es unser Anliegen, ein neues zukunftsfähiges Modell, das die Unternehmenssituation des Einzelnen revolutioniert, mit und für unsere Partner zu entwickeln.“, sagt Jens Heller, Vorstand der APM Verbundgruppe mit Sitz in Overath. Mit der Gründung der BEST Group erfährt das APM COIN-Modell die erste reale Umsetzung.

Das Verbundmotto „Zukunft gemeinsam gestalten“ denkt und lebt die APM AG seit langem weit über den klassischen Verbundgedanken hinaus. Aktuell profitieren über 30 APM Partner mit mehr als 80 Betriebsstätten und über 3.500 Mitarbeitern nicht nur von attraktiven Rahmenverträgen, sondern auch von einem inspirierenden Aktionspotential innerhalb der Gruppe, regelmäßigem Erfahrungsaustausch und intensiven Fortbildungen.